Geschichte des Bedburger Gymnasiums
1929
Nachdem der Adel 1922 den klassenweisen Abbau der Ritterakademie, deren
Schüler zu mittlerweile 85% aus Bedburg stammten, beschlossen hatte und
die Braunkohlegewerkschaft "Union" das Schloß und die Ländereien der Schule
gekauft und der Stadt zur Verfügung gestellt hatte, wird sie zum "Städtischen
Realgymnasium Bedburg", das den Namen Ritterakademie nur noch in einer
Unterzeile trägt.
1939
Am 1. April wird durch den Nazi-Kultusminister Rust die "Abgabe der Oberschule
an Bergheim auf alle Zeit" beschlossen. Übrig bleibt eine fünfklassige
Koedukationsschule.
1945/46
Durch die britische Militärregierung wird ein Pro-Gymnasium der Klassen
5-10 errichtet, das im Bedburger Schloß untergebracht wird. Im zweiten
Weltkrieg war das letzte Quartier des Gymnasiums, die Villa Silverberg,
zerstört worden.
1958
Nachdem 1957 der Grundstein für den Neubau gelegt worden war, ist dieser
jetzt bezugsfertig und kann mitsamt seiner Sportanlagen und -halle bezogen
werden.
1966
Mit der Einrichtung der 11. Klasse (Obersekunda) ist der erste Schritt
zum Vollgymnasium getan. Die Schule trägt mittlerweile den Namen "Städtisches
neusprachliches Gymnasium Bedburg".
1975
Mit einer Schülerzahl von 600, dem 1968 neu angebauten C-Trakt mit Werkraum
und Gymnastikhalle und einem Lehrerkollegium von 22 Lehrkräften beginnt
das Gymnasium die bis heute bestehende Zusammenarbeit mit dem Gutenberg-Gymnasium
Bergheim.
1976
Herr Geidel löst Schulleiter Müller ab.
1978
Das Gymnasium übernimmt das Gebäude der alten Grundschule und richtet
dort seine Oberstufe ein.
1983/84
Um der stetig wachsenden Raumnot Einhalt zu gebieten, wird ein naturwissenschaftlicher
Trakt eingerichtet, der neben Fachräumen für Biologie, Chemie, Physik
und Informatik noch die Verwaltung und einen Theaterraum enthält, der
dem alten pädagogischen Zentrum den Rang abläuft.
1992
Das Gymnasium, das mittlerweile 940 Schüler und 66 Lehrer umfaßt, feiert
sein 150jähriges Bestehen.
1997
Das Gymnasium richtet einen Internet-Raum mit mehr als 15 Rechnern ein.
1998
Das Städtische Gymnasium Bedburg, dessen Schülerzahl bis heute auf über
1000 angewachsen ist, erhielt durch den Beschluß des Stadtrats endgültig
den Namen "Silverberg-Gymnasium Bedburg". (Informationen zum Namenspatron Adolf Silverberg finden Sie hier.)
2002
Schulleiter Karl Geidel wird zum Schuljahresende verabschiedet.
Noch unter seiner Regie wird eine Mediothek mit acht internetfähigen
Rechnern eingerichtet.
Als neuer Schulleiter wird Herr Rüttgers aus der Mitte des Kollegiums
berufen.
2004
Im März wird nach nur 14-monatiger Bauzeit der neue Erweiterungsbau
eingeweiht.
Er besteht aus einem zweigeschossigen Gebäudetrakt entlang der Eichendorffstraße,
u. a. mit neuen Kunst- und Musik- Fachräumen sowie zehn neuen Klassenräumen.
Außerdem wird die Schulansicht nun durch ein modernes und architektonisch
anspruchsvoll gestaltetes Eingangsforum bereichert.
2005
Wie auch an vielen anderen Gymnasien in NRW, startet der erste 8-jährige
Abiturjahrgang, genannt G8. Die Schüler verlassen nun nach der Jahrgangsstufe
12 die Schule mit dem Abitur.
2006
Der Betrieb des Bedburger Schulzentrums wird privatisiert (ppp-Modell:
public private partnership). Schulgebäude und Schulhof werden grundlegend
saniert, ebenso die Dreifachhalle. Der zur Schule gehörende Busbahnhof
wird neu organisiert.
2007
In NRW und damit auch an unserer Schule wird zum ersten Mal ein Zentralabitur
durchgeführt.
2007/2008
Die Schülerzahl ist auf 1083 angestiegen.