Gemeinsames Tourismuskonzept für Bergheim, Bedburg und Elsdorf

180703 Vorstellung des gemeinsamen Tourismuskonzeptes für Bergheim, Bedburg und Elsdorf Kräfte bündeln und das große gemeinsame Potenzial nutzen – mit diesem Ziel haben die Städte Bergheim, Bedburg und Elsdorf ihr gemeinsames Tourismuskonzept offiziell vorgestellt. In Kooperation mit der Cologne Business School (CBS) wurde dabei ein Konzept mit klaren Handlungsempfehlungen, Schwerpunkten und Zielen für die touristische Entwicklung erstellt. Schwerpunkt des Konzeptes ist ein interkommunaler Radweg, der durch alle drei Städte führt und sich den Themen Braunkohle, Energie und Rekultivierung widmet. Der von den Studenten entwickelte Weg kann mit wenig Aufwand realisiert werden, da er auf bestehenden Radwegen verläuft und soll den Namen „Straße der Energie“ erhalten. So werden die bei Tagestouristen und „Ausflüglern“ beliebten Anlaufstellen aller drei Städte verknüpft und gestärkt.

Bei derzeit rund 12 Millionen Tagestouristen im Rhein-Erft-Kreis, ist der Anteil, der hiervon den Weg in den nördlichen Teil des Kreises findet, noch deutlich steigerungsfähig. Die Studierenden der Kölner Hochschule haben in ihrer Arbeit das Thema „Tagebau / Braunkohle“, das alle drei Städte verbindet, in den Mittelpunkt gerückt.  So gilt es bestehende Marketing-Maßnahmen weiter auszubauen und die Anlaufstellen rund um den bestehenden und ehemaligen Tagebau mit weiteren beliebten Anlaufstellen in den Städten zu verknüpfen.

Studierende der CBS hatten zuvor in einem Semesterprojekt tourismusspezifisches, wirtschaftswissenschaftliches Wissen und entsprechende Kenntnisse auf die Gegebenheiten der drei Städte übertragen und angewendet. Ausgangspunkt war hierbei eine touristische Befragung von Menschen aus den drei Städten. Außerdem wurden auch Meinungen und Erfahrungen von lokalen „Stakeholdern“, beispielsweise aus Gastronomie, Hotellerie und Gewerbe,  miteinbezogen. Die Ergebnisse sowie direkte Eindrücke vor Ort wurden in Abstimmung mit den Stadtverwaltungen im Rahmen der Semesterarbeit in ein  integriertes Tourismuskonzept für die Städte Elsdorf, Bergheim und Bedburg zusammengefügt.

„Die großen Themen und Herausforderungen können die Städte alleine nicht lösen  - dies ist den vergangenen Jahren sehr deutlich geworden. In zentralen Themen müssen wir gemeinsam denken. Die Erfahrungen aus den bisherigen interkommunalen Projekten zeigen, dass wir hierbei auch zukunftsorientiert in die gleiche Richtung denken. Bei dem wichtigen Thema Tourismus, mit einem noch großen und noch zu wenig genutzten Potenzial, möchten wir die Zusammenarbeit fortsetzen“, so Elsdorfs Bürgermeister Andreas Heller.

Sein Bedburger Amtskollege Sascha Solbach betont: „Es ist spannend zu sehen, dass die Studenten der Cologne Business School, die ja völlig neutral an diese Aufgabe herangetreten sind, auf den Punkt die vielen Attraktionen unserer Energieregion fokussiert und miteinander verknüpft haben. Jetzt werden wir die neue Route zügig an den Start bringen und anschließend weitere interkommunale Tourismusprojekte angehen. Der Radtourismus soll durch die Zusammenarbeit unserer Städte künftig stärker ausgebaut werden und unsere Region damit für Urlaub mit dem Rad noch attraktiver werden.“  

Volker Mießeler, Bürgermeister der Kreisstadt Bergheim, führt aus: „Wir haben zur Förderung des Tourismus in unserer Kreisstadt in den letzten Jahren bereits einige Grundlagen für die Stärkung des Tourismus auf den Weg gebracht. Dazu gehören die Einführung und Modernisierung einiger Radrouten, wie beispielsweise der Bergheimer Acht, um den Radtourismus zu fördern, der ja auch einen Schwerpunkt des gemeinsamen Konzeptes darstellt. Durch die Ausbildung von Gästeführern, die seit mehreren Jahren erfolgreich unterwegs sind und die Erstellung unseres dreibändigen Bergheimer Stadtführers, der alle unsere Stadtteile umfasst, haben wir zudem die entscheidenden Voraussetzungen für eine gezielte Vermarktung unserer Sehenswürdigkeiten. Die steigenden Besucherzahlen bestätigen uns in unserem bisherigen Vorgehen und ich bin sicher, dass wir gemeinsam mit diesem neuen Konzept einen weiteren wichtigen Schritt zur Förderung des Tourismus in unserer Region gehen.“

Die Empfehlungen, Maßnahmen und Ziele des gemeinsamen Konzeptes sind für alle drei Städte relevant und sollen nun in die Stadtentwicklung integriert und umgesetzt werden.

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