Wie soll Bedburgs neues Stadtquartier heißen?

Neues Quartier in Bedburg Lageplan

Am 13. März 2018 fiel der Startschuss für das hochmoderne Quartier auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik: Der Stadtentwicklungsausschuss befürwortete den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan in seiner Sitzung einstimmig. Damit wird das individuell gestaltete und in das Bedburger Stadtbild eingebundene attraktive Viertel Realität.

    

3.000 bis 4.000 Menschen finden in dem zukunftsorientierten und gleichzeitig natürlichen Raum künftig ein Zuhause. Ob für Familien, Individualisten oder ältere Personen, das Mischwohngebiet lässt vom preisgebundenen sozialen Wohnungsbau über Seniorenwohnungen und mietpreisgedämpfte Eigenheime bis hin zu Wohnungen und Häusern für gehobene Ansprüche keine Wünsche offen. Die Urbanität des Quartiers wird unter anderem durch einen Schulstandort, eine Kita, Gastronomie sowie ein Hotel verdichtet. Eine weitere Besonderheit: Wasserstraßen sollen entlang des Areals den ursprünglichen Charakter des Geländes unterstreichen und Momente der Ruhe schaffen. Zur Erholung trägt ebenso die nahegelegene Erft bei.

   

Ganz klar, dass dieses wegweisende Projekt nun auch einen passenden Namen braucht. Der Bauherr des Grundstückes, die SYBAC Gruppe, lobt daher einen Ideenwettbewerb mit einem Gewinn in Höhe von 600 Euro aus.

  

„Was in unserer Stadt passiert, betrifft uns alle und deshalb ist es mir wichtig, zu betonen, dass sich jeder Bürger auch als Teil des Projektes verstehen und die Möglichkeit haben soll, an dessen Entwicklung mitzuwirken. Nutzen Sie deshalb die Gelegenheit und unterstützen Sie die Suche nach einem Namen, mit dem sich das neue Quartier in die Stadt und die bestehenden Ortsteile eingliedert“, sagt Bürgermeister Sascha Solbach.

   

Welche Kriterien muss der Name erfüllen?

Wer einen Vorschlag einreichen möchte, sollte folgende Kriterien in seiner Ideenphase berücksichtigen. Der zukünftige Name sollte:

  • modern und
  • gut einprägsam sein sowie
  • leicht über die Lippen gehen.

      

Teilnahmebedingungen

Ob Vereine, Privatpersonen, Kindergartengruppen oder Schulklassen, am Ideenwettbewerb dürfen alle teilnehmen, die in Bedburg arbeiten oder leben. Jeder Teilnehmende darf nur einen Vorschlag einreichen. Mitarbeitende der SYBAC Gruppe sowie der Stadt Bedburg sind nicht teilnahmeberechtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

  

Vorschläge müssen wie folgt schriftlich eingereicht werden:

  • persönlich an der Zentralen Informationsstelle des Rathauses Kaster (Am Rathaus 1, 50181 Bedburg),
  • per Post an Stadt Bedburg, Am Rathaus 1, 50181 Bedburg,
  • per E-Mail an stadtverwaltung@bedburg.de.

  

Folgende Angaben sind notwendig:

  • ein Namensvorschlag,
  • Vollständiger Name des Teilnehmenden,
  • Adresse des Teilnehmenden,
  • ggf. E-Mail-Adresse des Teilnehmenden sowie
  • im Falle von Vereinen, Kindergartengruppen und Schulklassen die zusätzliche Nennung des Vereins-, Kindergarten- und Schulnamens und der ggf. dazugehörigen Gruppen- oder Klassenbezeichnung.

  

Die erhobenen Daten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden nur zur Durchführung des Ideenwettbewerbes genutzt. Eingereichte Vorschläge ohne vollständige Angaben werden nicht berücksichtigt.

  

Teilnahmeschluss: Donnerstag, 31. Mai 2018 24:00 Uhr

  

Juryentscheidung im Juni 2018

Welcher Vorschlag am Ende das Preisgeld in Höhe von 600 Euro gewinnt, entscheidet im Juni 2018 eine Jury. Die Gewinnerin bzw. der Gewinner wird kurz danach schriftlich benachrichtigt und öffentlich bekannt gegeben. Eine offizielle Übergabe des Preisgeldes erfolgt daraufhin zeitnah. Der Gewinn ist nicht auf Dritte übertragbar.

       

Hintergrund: Entwurfsplanung des neuen Stadtquartiers

Am 1. August 1883 wurde auf dem Gelände die Zuckerfabrik Bedburg gegründet, die die Stadt bis Ende des 20. Jahrhunderts prägte. Am 18. Mai 1995 schloss sie sich mit der Zuckerfabrik Jülich zu einem neuen Unternehmen zusammen. Nur zwei Jahre später wurde der Bedburger Standort geschlossen. Zuletzt waren hier, am Rande der Innenstadt, noch 127 Mitarbeitende beschäftigt. Das insgesamt rund 30 Hektar große Gelände östlich der Erft, welches zur aktiven Zeit der Zuckerfabrik als Lagerfläche für Zuckerüben genutzt wurde, liegt seitdem brach.

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