Silberne und goldene Feuerwehrehrenzeichen für Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bedburg

Ehrung Feuerwehr Seit 25 bzw. 35 Jahren rücken sie bei Wind und Wetter mutig zu Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bedburg aus und das – fragt man sie – ganz selbstverständlich, schließlich liegt ihnen der Schutz und die Rettung von Menschen und auch Tieren am Herzen. Für ihr Engagement verlieh Bürgermeister Sascha Solbach sechs Kameraden im Namen des Innenministers des Landes Nordrhein-Westfalen Herbert Reul das silberne bzw. goldene Feuerwehrehrenzeichen im Rahmen einer Feierstunde am 29. November 2019 im „Haus der Begegnung“.

     

Das Feuerwehrehrenzeichen in Silber für mindestens 25 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten:

  • Brandinspektor Daniel Kreyes,
  • Unterbrandmeister Thomas Maaßen und
  • Oberbrandmeister Frank Hamacher.

Das Feuerwehrehrenzeichen in Gold für mindestens 35 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten:

  • Unterbrandmeister Ralf-Peter Nix,
  • Unterbrandmeister Jörg Breuer und 
  • Brandoberinspektor Wolfgang Esser

Ebenfalls erhält Brandinspektor Marco Winkels das Feuerwehrehrenzeichen in Silber, der der Feierstunde nicht beiwohnen konnte.

   

„Es ist mir eine Ehre, sieben Helden Bedburgs für ihre jahrelange treue Pflichterfüllung und unglaubliche Arbeit auszuzeichnen. Tag und Nacht sind sie ganz selbstlos im Einsatz für andere, dafür gebührt ihnen der größte Respekt. Rat, Verwaltung, alle Bürger und auch ich sind ihnen zutiefst dankbar und ich hoffe, dass sich ihr Vorbild und gutes Beispiel weiterwirkt“, so Bürgermeister Sascha Solbach.

    

Hintergrund: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bedburg

Insgesamt wirken 198 Kameradinnen und Kameraden im aktiven Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehr mit, darunter 176 Männer und 22 Frauen. In der Jugendabteilung sind es 78 – 68 Jungs und 10 Mädchen –, in der Ehrenabteilung weitere 66 Mitglieder, davon eine Frau. Seit 2018 verfügt die Freiwillige Feuerwehr zudem über eine Unterstützungsabteilung aus derzeit 15 Personen (10 Frauen, 5 Männer), die die Truppe im Bereich der Kinder- und Jugendbetreuung unterstützen. Hinzu kommen seit dem 1. Juni 2018 die „Löschlöwen“, eine eigene Kinderfeuerwehr, die aktuell 13 Jungs stark ist. Damit gehört Bedburg zu den ersten Städten im Rhein-Erft-Kreis, die Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren an das wertvolle Ehrenamt heranführen.

   

Sie alle gehören der größten Hilfsorganisation Deutschlands an. Der überwiegende Teil des Feuerwehrdienstes – bundesweit ca. 96 %, in NRW rund 82 % – wird immer noch durch ehrenamtliche Kräfte geleistet.

    

Die Einsatzkraft der städtischen Wehr beruht aber nicht nur auf einer guten Personalstärke, sondern auch auf solider Technik, einer sehr hohen persönlichen Identifizierung sowie der Bereitschaft zur ständigen Aus- und Weiterbildung der Mitglieder, die so gut gewappnet für das breite und anspruchsvolle Einsatzspektrum sind.

    

2018 rückte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bedburg 410 Mal aus. Hierunter fielen 48 Brände, 245 technische Hilfeleistungen, 56 Fehlalarme sowie 61 sonstige Einsätze (Amtshilfe bei Zugbegleitungen, Brandsicherheitswachdienste etc.). Im laufenden Jahr rückten die Kameradinnen und Kameraden bereits über 370 Mal zu einem Einsatz aus.

 
 
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