Baugebiet „Ressourcenschutzsiedlung Bedburg-Kaster“

(laufendes Bauleitplanverfahren)


Städtebaulicher Wntwurf der Ressourcenschutzsiedlung Kaster Auf einer rd. 6 ha großen Freifläche im Norden des Ortsteils Kaster soll ein innovatives Wohngebiet unter dem Leitbild eines ressourcen- und energieeffizienten Quartiers entstehen. Das Baugebiet wird eingerahmt von der Bebauung des nördlichen Siedlungsrandes von Kaster im Süden, vom Friedhof Kaster im Nordosten und von der bewaldeten Anhöhe des „Hohenholzer Grabens“ im Nordwesten. Die wesensgebende Struktur des Wohnbaugebietes wird durch die rasterartige Erschließung gebildet. Die Straßenzüge bilden mit den unterschiedlichen Querschnitten und den sich versetzenden Kreuzungen jedoch immer unterschiedliche Sichtbeziehungen und erzeugen so individuelle Eindrücke in den Straßenräumen. Im Eingangsbereich des Quartiers werden die bestehenden Strukturen des Geschosswohnungsbaus aufgegriffen und um fünf Baufelder ergänzt.

    

Der Fokus der weiteren Bebauung liegt jedoch auf dem verdichteten individuellen Wohnungsbau. So ist für die beiden westlichen der mittleren Baufelder eine Bebauung durch Kettenhäuser geplant, während auf dem östlichen der mittleren Baufelder eine Doppelhausbebauung umgesetzt werden soll. Am nördlichen und südöstlichen Rand des Quartiers schließen sich schließlich Reihenhäuser an. Im äußersten Osten und Westen wird die Bebauungstypologie schließlich durch Einzelhausbauplätze ergänzt. Mit dem unmittelbaren Anschluss an die freie Landschaft, an den Erholungsraum des Kasterer Sees, die direkte Wegeverbindung zur Parkanlage in Kaster sowie zu dem großen Kinderspielplatz in Alt-Kaster finden sich die bedeutendsten Grün- und Erholungsräume von Kaster überdies in unmittelbarer Nachbarschaft.

   

Doch mit der „Ressourcenschutzsiedlung Bedburg-Kaster“ wollen die Stadt Bedburg und die RWE Power AG noch einmal mehr bieten als städtebauliche Qualität in höchster Bedburger Lagegunst. Das Thema Klimaschutz wird hier gleich auf mehreren Ebenen ganzheitlich angegangen. Ohne das Entstehen von Mehrkosten, soll den Bauherren aufgezeigt werden, wie der Einsatz ressourcenschonender Materialien im Bau praktisch umgesetzt werden kann. Ein energieeffizientes und innovatives Quartiersversorgungskonzept sorgt für grüne Energie und grüne Wärme durch Nutzbarmachung vor Ort produzierter Windenergie. Erdkollektoren, Solarmodule, Abwasserwärmegewinnung und eine konsequent begrünte Flachdachbebauung im gesamten Baugebiet sind weitere Bausteine für eine energieeffiziente Auslastung des Versorgungskonzeptes.

   

Die Pressemitteilung zur Informationsveranstaltung vom 27.11.2019 finden Sie hier.

    

Unterlagen und Pläne:

   

Vermarktung:

Die Vermarktung der Grundstücke startet zeitlich versetzt: RWE wird bereits zu Beginn des Jahres 2020 erste Parzellen anbieten können. Die städtischen Grundstücke werden in einem noch bekanntzugebenden Termin im ersten Quartal 2020 verlost. Bauinteressierte sollten sich auf beiden Interessentenlisten vormerken lassen, um per E-Mail über den Start der jeweiligen Vermarktung informiert zu werden: 

  

Interessentenliste RWE Power:        Thomas Geberzahn (thomas.geberzahn@rwe.com) 

Interessentenliste Stadt Bedburg:     Markus Teich (m.teich@bedburg.de)

(Bei der Stadt Bedburg wird nur eine Interessentenliste für alle städtischen Baugebiete geführt. Auf dieser Liste bereits eingetragene Interessenten werden auch über die Vermarktung der Ressourcenschutzsiedlung informiert.)
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