#startupnation to Mittelstand

Startup Die Stadt Bedburg wird für den Rhein-Erft-Kreis erster Partner des innovativen Startup-Projektes #startupnation to Mittelstand.

   

Die Firma STARTPLATZ aus Köln ist ein Startup-Inkubator und Accelerator (Beschleuniger) und bietet unter anderem ein Programm, das Wirtschaftsunternehmen entwickelt, betreut und deren Wachstum und Erfolg durch Vernetzung und fachliche Expertise unterstützt. STARTPLATZ hat zusammen mit israelischen Regierungsinstitutionen in NRW die Durchführung eines internationalen Projektes begonnen. Auf deutscher Seite sind bereits die Städte Köln und Düsseldorf als Unterstützer und Kooperationspartner des neuen „Corporate Accelerator-Programmes“ in das Vorhaben eingebunden.

    

Auch der Rhein-Erft-Kreis und dessen Wirtschaftsförderung sollen Teil des innovativen Wirtschaftsprogrammes sein. Als erster Projektpartner im Kreis hat die Stadt Bedburg am 9. Juli 2019 einen „Letter of Intent“ mit STARTPLATZ unterzeichnet und bietet dem Projekt damit die Basis im Rhein-Erft-Kreis.

   

„Wir bereiten derzeit die haushaltsrechtlichen Bedingungen vor, unser Engagement direkt zu erweitern, damit wir im kommenden Jahr auch mit eigenen Projekten eingebunden sind. Das ist eine großartige Chance für den Mittelstand und ein erstes greifbares, sehr handfestes Projekt, das uns im Strukturwandel konkrete Arbeitsplatzsicherung und zukunftsfähige Konzepte aufzeigt. Das Projekt verdanken wir der Initiative von Klaus Lennartz und ich hoffe sehr, dass sich weitere Kommunen, insbesondere aus dem Rhein-Erft-Kreis, in dem Projekt engagieren“, sagt Bürgermeister Sascha Solbach.

    

Nach dem Silicon Valley gilt Israel und insbesondere die Region um Tel Aviv als das beste und innovativste Ökosystem weltweit. Israel selbst bezeichnet sich als Startup-Nation. Das neun Millionen Einwohner zählende Land hat in den letzten Jahren bereits 6.500 Startup-Unternehmen hervorgebracht. 

    

#startupnation to Mittelstand Logo #startupnation to MIttelstand – Das Projekt und seine Inhalte

Im Kern verbindet das Programm “#startupnation to Mittelstand” israelische Top-Startups mit so genannten „Hidden-Champions“ sowie allen innovationsfreudigen Mittelständlern aus dem Rheinland. Die Zusammenarbeit mit den Startups unterstützt die mittelständischen Unternehmen, die Herausforderungen der digitalen Transformation besser zu meistern und ihren wirtschaftlichen Status – auch im internationalen Vergleich – zu verbessern.

    

In einem 4-Monats-Programm, dem „Corporate Accelerator“, arbeitet das teilnehmende Unternehmen mit einem Startup zusammen in einem Pilotprojekt. Das Unternehmen gewinnt Know-how und Einblick in die Arbeitsweise von Startups. Das Startup lernt das Rheinland kennen und bereitet eine spätere Niederlassungs-Eröffnung in NRW vor. Die Region profitiert zusätzlich, denn durch die Kooperation wird sie innovativer und internationaler und erhält im besten Falle neue Leuchtturmprojekte.

  

Das Programm #startupnation to Mittelstand, das sich direkt an die Industrie im Rheinischen Revier wendet und dessen Ziel die Verbesserung der Innovationskraft der heimischen Industrie ist, forciert eine Strukturförderungspolitik, die nicht vorrangig standortfremde Unternehmen anziehen und bevorteilen möchte, sondern die bevorzugt die heimische Industrie ertüchtigt, sodass mehr Arbeitsplätze und mehr Wertschöpfung vor Ort geschaffen werden. 

  

Hintergrund:

Im Kontext zu den Vorschlägen der Kommission Wachstum Strukturwandel und Beschäftigung (WSB) für das Rheinische Revier wird das Vorhaben gerade im Rhein-Erft-Kreis große Bedeutung entfalten können. Eine Beteiligung als Kooperationspartner bringt den Kreis prominent auf die Landkarte der internationalen Innovationsregionen und macht die beteiligten Kommunen nicht zuletzt durch staatliche israelische Marketing-Kampagnen bei den besten Startups Israels bekannt. 

    

Der durch den bevorstehenden Kohleausstieg bedingte Strukturwandel im Rheinischen Revier erfordert neue und innovative Strategien, um die Wirtschaftskraft der Region bestmöglich zu erhalten und die Unternehmenslandschaft auf zukunftsfähige Konzepte vorzubereiten und umzustellen.
 
 
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