„DigitalPakt Schule“: Stadt versorgt Bedburger Schulen mit Notebooks für Onlineunterricht

Veröffentlicht am: 25.11.2020

„DigitalPakt Schule“ - Stadt versorgt Bedburger Schulen mit Notebooks für Onlineunterricht Ein erstklassiger Medienentwicklungsplan, neue Computer, Tablets, Notebooks, interaktive Beamer-Tafel-Lösungen, Breitbandausbau und WLAN-Netzwerke: Seit Jahren arbeitet die Stadt Bedburg bereits mit großem Erfolg an einer modernen digitalen Infrastruktur an allen Schulen im Stadtgebiet. Damit Bedburger SchülerInnen auch in Zeiten, in denen erneut – so wie vor einigen Monaten – kein oder nur ein eingeschränkter Präsenzunterricht an den Schulen stattfindet, am Onlineunterricht zu Hause teilnehmen können, investierte die Stadt Bedburg als Schulträger nun insgesamt 155.569,92 € in neue Notebooks. Darunter 132.069,74 € Fördermittel aus dem „Sofortprogramm Endgeräte“ des „DigitalPakt Schule“, die die Bezirksregierung Köln im Oktober genehmigt hatte.

„Nicht alle Eltern können es sich leisten, ihrem Kind einen Laptop für den digitalen Unterricht zu kaufen. Und bei mehreren Kindern, die gleichzeitig online lernen müssen und Eltern, die sich parallel im Homeoffice befinden, reicht der gemeinsame Familiencomputer erst recht nicht aus. Für alle Kinder und Jugendlichen muss digitales Lernen möglich sein – ganz unabhängig vom Portemonnaie. Mit den neuen ausleihbaren Notebooks wollen wir für mehr Bildungsgerechtigkeit sorgen. Unterricht zuhause ist in Zeiten von coronabedingten Schulschließungen oder Quarantänephasen für LehrerInnen, Eltern und vor allem SchülerInnen ohnehin schon schwer genug, aber an der Technik darf es dabei nun wirklich nicht scheitern“, so Bürgermeister Sascha Solbach.


Insgesamt 329 Lenovo ThinkPad E15 Notebooks wurden durch die Schul-IT der Stadt Bedburg in den vergangenen Wochen für den Schulgebrauch eingerichtet und Mitte November gemeinsam mit Mitarbeitern des Technischen Dienstes an die drei weiterführenden Schulen und vier Grundschulen ausgeliefert. Die Anzahl der zur Verfügung gestellten Geräte richtete sich dabei nach der jeweiligen Schulgröße. Dabei ergab sich folgende Verteilung:

  • Geschwister-Stern-Schule, Gemeinschaftsgrundschule Kirchherten: 19 (144 SchülerInnen),
  • Anton-Heinen-Schule, Gemeinschaftsgrundschule Kirdorf: 24 (181 SchülerInnen),
  • Wilhelm-Busch-Schule, Gemeinschaftsgrundschule Bedburg: 29 (218 SchülerInnen),
  • Martinusschule, Katholische Grundschule Kaster: 39 (290 SchülerInnen),
  • Arnold-von-Harff-Gemeinschaftshauptschule Bedburg: 42 (317 SchülerInnen),
  • Realschule Bedburg: 70 (518 SchülerInnen),
  • Silverberg-Gymnasium Bedburg: 106 (783 SchülerInnen).

Wer ein Notebook zum Lernen und Arbeiten ausleihen kann, entscheiden künftig die Schulen selbst; sie kennen die individuellen Situationen ihrer SchülerInnen am besten. Die Erziehungsberechtigten müssen jedoch vor Aushändigung eine Benutzervereinbarung unterschreiben, die die Nutzungsbedingungen regelt. Die Geräte inklusive Netzteil und USB-Maus bleiben für den Zeitraum der Leihe Eigentum der Schule und dürfen ausschließlich nur für schulische Zwecke genutzt werden. Endet die Ausleihe, beispielsweise durch das Verlassen der Schule, versetzt die Schul-IT die Geräte in ihren Ausgangszustand, sodass diese wieder neu verliehen werden können.

Darüber hinaus genehmigte die Bezirksregierung Köln der Stadt Bedburg im Rahmen des „Sofortprogramm Endgeräte“ weitere 91.000,00 € zur Ausstattung der Lehrkräfte mit dienstlichen Notebooks. Insgesamt 187 Laptops werden derzeit durch die Schul-IT für den Gebrauch vorbereitet und noch vor den Weihnachtsferien an die Schulen ausgeliefert.

Hintergrund:

Der Koalitionsausschuss von Union und SPD beschloss bereits im April dieses Jahres, zusätzliche 500 Millionen € für den „DigitalPakt Schule“ zur Verfügung zu stellen. Zur Umsetzung des Sofortprogramms regelten Bund und Länder das Verfahren in einer Zusatzvereinbarung zum „DigitalPakt Schule“. Die Bundesmittel wurden durch Geld der Länder ergänzt. Das Programm bezieht sich auf die Anschaffung mobiler Endgeräte mit Ausnahme von Smartphones.

Pro Gerät (inklusive benötigtem Zubehör) sind maximal Ausgaben in Höhe von 500 € förderfähig. Jeder Stadt ist aufgrund der gemeldeten Zahl der SchülerInnen bzw. LehrerInnen eine Höchstfördersumme zugewiesen worden. Die Stadt Bedburg hat die Summe vollständig abgerufen.


Gruppenbild: (vordere Reihe, v. l.) Schulleiterin Mathilde Ehlen und Bürgermeister Sascha Solbach, (Mitte) Orhan Celik von der Schul-IT, (hintere Reihe, v. l.) Fachdienstleiter Klaus Brunken (Bereich „Schule, Bildung und Jugend“) und Fachdienstleiterin Doris Stolz (Bereich „Personal, Organisation und IT“).

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