Aktuelle Bürgerinformation: Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie

Die Corona-Verordnungen finden Sie hier.

  

Kachel Corona 5. Januar 2020 Aktuelles Kontaktvermeidung

  • Alle Bürgerinnen und Bürger bleiben aufgerufen, jeden nicht notwendigen Kontakt zu vermeiden und möglichst zu Hause zu bleiben.
  • Alle nicht zwingend erforderlichen beruflichen und privaten Reisen sind zu vermeiden.
  • Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden gebeten, unbürokratisch Home-Office für ihre Beschäftigten zu ermöglichen.


Bitte weiterhin die Schutz- und Hygieneregeln einhalten!


Die bestehenden Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder gelten weiterhin. Alle bis zum 31. Januar 2021 befristeten Maßnahmen verlängern die Länder in den entsprechenden Landesverordnungen bis zum 14. Februar 2021. Mit der Verlängerung soll eine bundesweit signifikante Verbesserung und Entlastung bei relevanten Indikatoren (R-Wert, Intensivkapazitäten, Gesundungsrate und Inzidenz) erreicht werden. Darüber hinaus werden einige Maßnahmen angesichts der hoch ansteckenden Virusmutationen aus Großbritannien und Südafrika vorsorglich bis zum 14. Februar 20201 verschärft.



Ab 5. Januar und bis zum 14 Februar 2021 gelten weitere Maßnahmen zur Reduzierung des Infektionsgeschehens:
  • Im öffentlichen Raum ist zu allen Personen ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Soweit in der Coronaschutzverordnung nichts anderes bestimmt ist.
  • Private Zusammenkünfte sind im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Die zusätzliche Person aus dem anderen Hausstand darf Kinder aus dem eigenen Hausstand mitnehmen. Die Zahl der Konakt-Haushalte sollte konstant und klein sein.
  • Der Mindestabstand darf unterschritten werden, wenn dies zur Begleitung und Beaufsichtigung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen oder aus betreuungsrelevanten Gründen erforderlich ist sowie zur Wahrnehmung von Umgangsrechten.
  • Jede Person hat in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. In Geschäften sowie in Bus und Bahn müssen medizinische Masken (OP-Maske oder FFP2-Maske) getragen werden.
  • Darüber hinaus gilt die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten, so auch an Örtlichkeiten in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Die Maskenpflicht gilt auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen.
  • Der Einzelhandel bleibt weitgehend geschlossen; auch die Gastronomie bleibt geschlossen. Ausnahmen sind v. a. der Lebensmittelhandel, Apotheken, Drogerien, Poststellen, Zeitungsverkauf, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte.
  • Dienstleistungsbetriebe der Körperpflege wie bspw. Friseursalons, Kosmetikstudios, Tattoostudios und Massagepraxen bleiben geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben möglich.
  • Betriebskantinen bleiben geschlossen, wo immer die Arbeitsabläufe es zulassen. Ein Verzehr vor Ort ist untersagt.
  • Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause (nicht vor Ort!) bleiben weiter möglich. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ist untersagt.
  • Partys und vergleichbare Feiern sind verboten.
  • Kreise und kreisfreie Städte, in denen die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner über einem Wert von 200 liegt, prüfen die Erforderlichkeit zusätzlicher Schutzmaßnahmen.


Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen bleiben geschlossen!

  • Bis zum 14. Februar 2021 findet kein Präsenzunterricht statt.
  • In allen Schulen und Schulformen wird ab Montag, den 11. Januar 2021, in allen Jahrgangsstufen Distanzunterricht erteilt. Das gilt auch für alle Abschlussklassen.
  • Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6, die nicht zuhause betreut werden können oder bei denen eine Kindeswohlgefährdung vorliegt, bieten alle Schulen ab dem 11. Januar 2021 ein Betreuungsangebot an.
  • Grundsätzlich werden bis zum 31. Januar 2021 keine Klassenarbeiten geschrieben. Ausnahmen gelten für in diesem Halbjahr noch zwingend zu schreibende Klausuren und durchzuführende Prüfungen in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 und den Abschlussklassen der Berufskollegs. Sie können im Einzelfall unter Einhaltung der Hygienevorgaben der Corona-Betreuungsverordnung geschrieben werden.
     
  • Ab dem 11. Januar 2021 starten die Kitas in einen Pandemiebetrieb, bei dem Kinder nur noch in festen Gruppen zusammen kommen. Damit das funktioniert, werden die Wochenstunden um jeweils 10 Stunden reduziert.
  • Die Landesregierung appelliert an Eltern, das Angebot nur zu nutzen, wenn es absolut notwendig ist und Beruf und Kinderbetreuung nicht zu vereinbaren sind. Damit möglichst wenige Kinder die Kitas besuchen, erhalten alle Elternteile jeweils 10 zusätzliche Krankengeldtage, Alleinerziehende erhalten 20 Tage zusätzlich. Damit soll in vielen Fällen eine Betreuung bis zum 31. Januar ermöglicht werden.


Grundsatz „Stay at Home“:

  • ArbeitgeberInnen müssen künftig überall, wo es möglich ist, das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen, um bundesweit den Grundsatz „Stay at Home“ umsetzen zu können und den öffentlichen Nahverkehr zu entlasten. 


Häusliche Quarantäne und Einreisen aus Risikogebieten:

Die vollständige aktuelle Coronaeinreiseverordnung finden Sie hier.

  • Seit wann gilt in Nordrhein-Westfalen wieder eine Einreiseverordnung?

    Aufgrund aktueller Meldungen über mutmaßlich deutlich ansteckendere Mutationen des Coronavirus ist in Nordrhein-Westfalen am 21. Dezember 2020 eine Verordnung für Einreisen aus Großbritannien und Südafrika in Kraft getreten.
    Seit 13. Januar 2021 gilt die Verordnung auch für Einreisen aus Irland.
    Ab dem 28. Dezember 2020 wurde die Corona-Einreiseverordnung um alle Risikogebiete erweitert, die das Robert Koch-Institut im Internet auflistet.

  •  Welche Regeln gelten für Einreisende aus Großbritannien, Südafrika und Irland?

    Jeder, der aus Großbritannien, Südafrika oder Irland nach Nordrhein-Westfalen eingereist ist oder einreist, muss sich verpflichtend nachträglich beim Gesundheitsamt melden. Diese Personen müssen sich sofort für zehn Tage in Quarantäne begeben. Die zehn Tage werden ab dem Tag der Ausreise aus den betreffenden Ländern gerechnet. Zudem müssen sich die betroffenen Personen unmittelbar vor oder bei der Einreise und dann nochmals nach fünf Tagen auf das Coronavirus testen lassen. Fällt der Test nach fünf Tagen negativ aus, kann die Quarantäne vorzeitig beendet werden.

  • Welche Regeln gelten in Nordrhein-Westfalen für Einreisen aus anderen Risikogebieten?

    Für Einreisende nach Nordrhein-Westfalen aus allen vom Robert Koch-Institut aufgelisteten Risikogebieten (abgesehen von Großbritannien und Südafrika, für die die vorgenannten Regeln gelten) gibt es eine Quarantänepflicht nur dann, wenn sie keine Einreisetestung vornehmen lassen. Die Einreisetestung ist durch eine Schnell- oder PCR-Testung binnen maximal 48 Stunden vor der Einreise oder unmittelbar nach der Einreise zu erfüllen. Ausgenommen von dieser Pflicht werden
    1) Durchreisende,
    2) Binnenschiffer,
    3) der kleine Grenzverkehr bei Aufenthalten von unter 24 Stunden,
    4) Verwandtenbesuche, Warentransporte und Diplomaten/Abgeordnete bei Aufenthalten von unter 48 Stunden,
    5) tägliche oder wöchentliche Grenzpendler und Grenzgänger.

    Außerdem wird in der Quarantäneverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen bestimmt, dass diejenigen, die die Testpflicht nicht durch einen Schnelltest, sondern durch einen PCR-Test erfüllen, bis zum Erhalt des Ergebnisses in Quarantäne gehen müssen.
    Anders als für Einreisende aus Großbritannien, Südafrika und Irland gilt für Einreisende aus allen anderen Risikogebieten keine zehn- bzw. fünftägige Quarantänepflicht.

    Zu beachten ist, dass auch in Nordrhein-Westfalen die Bestimmungen des Bundes unverändert fortgelten. Das heißt, dass Einreisende aus sogenannten Risikogebieten verpflichtet sind, sich vor der Einreise digital unter www.einreiseanmeldung.de anzumelden. Ausnahmen zur Anmeldepflicht gelten insbesondere für den ‚kleinen Grenzverkehr‘ – also bei einem Aufenthalt unter 24 Stunden.



Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen:

• Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationäre Einrichtungen der Pflege, ambulante Pflegedienste und besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe, Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe sowie ähnliche Einrichtungen haben die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Patienten, die Bewohner und das Personal zu schützen. 
• Besuche sind auf der Basis eines einrichtungsbezogenen Besuchskonzepts zulässig, das die Empfehlungen und Richtlinien des Robert Koch-Instituts zum Hygiene- und Infektionsschutz umsetzt.
• Für vollstationäre Pflegeeinrichtungen sowie besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe gelten zum besonderen Schutz der dort betreuten Menschen erhöhte Infektionsschutzanforderungen für Beschäftige, Bewohner und Besucher. Bewohnerinnen und Bewohner dieser Einrichtungen sind soweit möglich einmal in der Woche durch PoC-Antigen-Schnelltests zu testen. Sofern die Bewohnerinnen und Bewohner die Einrichtungen verlassen, sind sie bei der Rückkehr und ein zweites Mal drei Tage nach der Rückkehr mit einem PoC-Antigen-Schnelltest zu testen.
• Für Besucher der Einrichtungen ist das Tragen einer FFP2-Maske obligatorisch, soweit dies nicht individuell aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen zu einer erheblichen Belastung führt. Ihnen soll soweit möglich vor dem Besuch ein PoC-Antigen-Schnelltest empfohlen und angeboten werden.



Finanzielle Unterstützung:



Corona-Warn-App (CWA):

  • Appell, die App herunterzuladen
  • Corona-Warn-App wird kontinuierlich weiterentwickelt und hilft, die Pandemie kontrollierbarer zu machen


Impfstoff:

Aufgrund einer frühen Zulassung des Impfstoffes von BioNTech / Pfizer und Bereitstellung der Infrastruktur durch die Länder war es möglich, bereits am 27. Dezember 2020 in allen Ländern mit dem Impfen zu beginnen.

Bis spätestens Mitte Februar wird allen Bewohnerinnen und Bewohnern von stationären Pflegeeinrichtungen ein Impfangebot gemacht werden können. Ab dem 18. Januar 2021 können Impfungen für Krankenhauspersonal in besonders von Corona betroffenen Krankenhausbereichen durchgeführt werden (bspw. Notaufnahmen, COVID-Stationen). 

Im 1. Quartal 2021 ist mit der Zulassung weiterer Impfstoffe und in der Folge mit der Auslieferung weiterer Impfdosen zu rechnen.
    

Die Impfpriorisierung im Einzelnen:

   

Höchste Priorität

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung,  SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen. (v.a. Hämato-Onkologie und  Transplantationsmedizin. 
       

Hohe Priorität

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit  Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
  • Enge Kontaktpersonen von über 70-Jährigen oder Bewohnern von Alten- Pflegeheimen und Heimen für geistig Behinderte
  • Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die  im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind 
        

Erhöhte Priorität

  • Über 60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, im Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
  • Erzieher und Lehrer
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen 

   
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