Corona-Hilfsangebote für Unternehmen, Soloselbstständige, Freiberufler und Vereine



  
Unternehmen, Soloselbstständige, Freiberufler und Vereine, die durch die Corona-Pandemie in eine Notlage geraten sind und finanziellen Support benötigen, erhalten weiterhin umfangreiche Hilfen durch Land und Bund. Zur besseren Übersicht haben wir Maßnahmen und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten zusammengefasst.
    

Corona Maßnahmen und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten 1. Corona-Schutzverordnung

2. Verdienstausfallentschädigung für Ungeimpfte bei Quarantäne läuft aus

3. Verlängerung des Kurzarbeitergeldes

4. Stundung der Sozialversicherungsbeträge weiterhin möglich

5. Steuerliche Maßnahmen und Wohngeld

6. Verlängerung und Anpassung der Corona-Arbeitsschutzverordnung

7. Corona-Wirtschaftshilfen
Überbrückungshilfe III Plus 
Neustarthilfe Plus
Härtefallhilfen
NRW-Soforthilfe: Abrechnung und Rückzahlung
Eigenkapitalzuschuss und Verbesserungen der Überbrückungshilfe III
NRW-SOFORTHILFE

8. Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

9. Betreuungsentschädigung NRW - digitaler Antrag kann ab sofort gestellt werden
      

Wir bitten zu beachten, dass die hier zur Verfügung gestellten Informationen eine Beratung bei den zuständigen Behörden und Institutionen nicht ersetzen und keinen Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit haben: Rechtslage und Fördermöglichkeiten können sich täglich ändern. Wir wollen Ihnen dennoch hiermit eine erste Orientierungshilfe in dieser turbulenten Zeit geben.



1. Corona-Schutzverordnung
 

Die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW sowie weitere Verordnungen finden Sie hier.



2. Verdienstausfallentschädigung für Ungeimpfte bei Quarantäne läuft aus

In Nordrhein-Westfalen endet entsprechend des Infektionsschutzgesetz des Bundes zum 11. Oktober 2021 die Verdienstausfallentschädigungen bei Quarantänen für Menschen ohne COVID-19-Impfschutz.

Ausgenommen von dieser Regelung bleiben weiterhin Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Genesene und Geimpfte, die aufgrund von Impfdurchbrüchen oder Neuerkrankungen in Quarantäne müssen, haben ebenfalls weiterhin einen Anspruch auf eine Verdienstausfallentschädigung.
 

Mehr zum Thema erfahren Sie hier.



3. Verlängerung des Kurzarbeitergeldes

 Die Regelung zum Kurzarbeitergeld gilt bis zum 31. Dezember 2021.



4. Stundung der Sozialversicherungsbeiträge weiterhin möglich

 Vom Shutdown betroffene Arbeitgeber*innen können die Beiträge für die Monate Januar bis Juni 2021 auf Antrag stunden.

Hier geht es zum Antrag.   



5. Steuerliche Maßnahmen und Wohngeld

              

Beantragen Sie bei Ihrem Finanzamt:

  • Zinslose Stundung der fälligen oder fällig werdenden Steuern (Einkommen- /Körperschaft- & Umsatzsteuer),
  • Absenkung der Steuervorauszahlungen bei Einkommen- /Körperschaftsteuer und / oder
  • evtl. Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen einschließlich Erlass von Säumniszuschlägen.

Anträge finden Sie hier: 


Besprechen Sie mit der Stadt Bedburg Möglichkeiten zum Antrag auf:

  • Absenkung der Gewerbesteuervorauszahlung,
  • Stundung der Gewerbe- und Grundsteuer sowie der Abfall-, Straßenreinigungs- und Abwassergebühren. 

Kontakt:

        

Einkommensminderungen und Kurzarbeitergeld können evtl. zu einem Anspruch auf Wohngeld führen. Weitere Informationen zum Thema Wohngeld.



6. Verlängerung und Anpassung der Corona-Arbeitsschutzverordnung

Grundlegende Regelungen bleiben bestehen. Die Corona-Arbeitsschutzverordnung wird für die Dauer der pandemischen Lage bis einschließlich 24. November 2021 verlängert.

Weitere Informationen finden Sie hier.



7. Corona-Wirtschaftshilfen
 

► Überbrückungshilfe III Plus

Die Überbrückungshilfe III Plus für betroffene Unternehmen und Soloselbstständige wird bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.
 


► Neustarthilfe Plus

  Die Neustarthilfe Plus wird ebenfalls bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.      


► Härtefallhilfen

Die Härtefallhilfen unterstützen Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind, im besonderen Einzelfall. Sie richten sich speziell an solche Unternehmen, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht greifen, wie zum Beispiel die Überbrückungshilfen, die November- oder die Dezemberhilfe.
   
Mehr zum Thema Härtefallhilfen erfahren Sie hier.  


► NRW-Soforthilfe: Abrechnung & Rückzahlung

Die Aufforderungen zur Rückmeldung über den tatsächlichen Liquiditätsengpass erfolgen Mitte Juni 2021. Die Unternehmen erhalten bis zum 31. Oktober 2021 Zeit für ihre Rückmeldungen. Wichtig: Die Frist zur Rückzahlung der möglicherweise zu viel erhaltenen Mittel wird bis Ende Oktober 2022 verlängert.


► Eigenkapitalzuschuss und Verbesserungen der Überbrückungshilfe III

Alle Unternehmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, erhalten einen Eigenkapitalzuschuss. Dieser wird zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt.

Außerdem wird u. a. die Fixkostenerstattung der Überbrückungshilfe III für Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent erleiden, auf bis zu 100 Prozent erhöht. Bislang wurden bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

► NRW-SOFORTHILFE:

Die Frist zur Rückzahlung der Soforthilfe wird verlängert: Berechnung bis Frühjahr 2021 und tatsächliche Rückzahlung Herbst 2021 möglich

Hotline des Landes bei Rückfragen: 0211 / 7956 4995.



Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ 

Die Corona-Krise stellt viele Ausbildungsbetriebe vor besondere Herausforderungen und trifft damit junge Menschen vor oder während einer Berufsausbildung.
Am 17. März 2021 hat das Bundeskabinett beschlossen, das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ zu verlängern und auf das Ausbildungsjahr 2021/2022 auszuweiten. Das Programm wird jetzt einem größeren Kreis von Betrieben zugänglich gemacht und nimmt auch das Ausbildungsjahr 2021/2022 in den Blick, um die langfristigen Auswirkungen der Corona-Krise zu verringern und den Ausbildungsmarkt weiter zu stärken.



Betreuungsentschädigung NRW - digitaler Antrag kann ab sofort gestellt werden

Für gesetzlich Versicherte ist die Zahl der Kinderkrankentage bundesgesetzlich verdoppelt worden. Sie können auch genommen werden, wenn die Schule oder Kindertagesbetreuung pandemiebedingt geschlossen oder nur eingeschränkt geöffnet ist. In Nordrhein-Westfalen gilt die Betreuungsentschädigung jetzt auch für erwerbstätige Eltern mit Wohnsitz in NRW, die ihr Kind pandemiebedingt zu Hause betreuen, jedoch kein Kinderkrankengeld erhalten und die auch keinen Sonderurlaub nach beamtenrechtlichen Vorschriften nehmen können, wie z.B. privat Versicherte (beispielsweise Selbständige und Freiberufler) ebenso wie freiwillig gesetzlich Versicherte ohne Anspruch auf Krankengeld und Landwirte ohne Anspruch auf Krankengeld. Auch gesetzlich Versicherte, deren Kinder privat versichert sind, können die Leistung erhalten. Der Tagessatz orientiert sich an den Entschädigungen nach Infektionsschutzgesetz und beträgt pauschal 92 Euro. Der Antrag kann rückwirkend bis zum 5. Januar 2021 online bei der Bezirksregierung gestellt werden.

Unter NRW-Soforthilfe 2020 (NRW-Soforthilfe 2020 Eltern) kann der Antrag ab sofort aufgerufen, ausgefüllt und elektronisch an die zuständige Bezirksregierung geschickt werden.


    

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Kontakt zur Stadt Bedburg

 

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