Corona-Hilfe für Unternehmen in der Umweltwirtschaft

Umwelt Die Corona-Pandemie hat weltweit die Lebensweise der Menschen, aber auch das Wirtschaftsleben, abrupt und erheblich beeinträchtigt. Viele Unternehmen mussten Umsatzrückgänge verkraften und sahen sich pandemiebedingt mit unterbrochenen Lieferketten oder Liquiditätsengpässen konfrontiert. Von diesen Schwierigkeiten sind auch Unternehmen der Umweltwirtschaft betroffen, einer Branche mit erheblicher Bedeutung für den Wirtschaftsstandort NRW. Gegenwärtig ist NRW der bundesweit größte Anbieter von Produkten und Dienstleistungen in dieser wachstumsorientieren Querschnittsbranche. Die NRW-Landesregierung setzt auch weiterhin auf das Wachstum der Green Economy mit nachhaltiger Perspektive.

Daher hilft das Sonderprogramm Umweltwirtschaft den mit der Corona-Krise konfrontierten Unternehmen der Umweltwirtschaft bei der Bewältigung ihrer aktuellen Probleme und beim Neuaufbau tragfähiger wirtschaftlicher Perspektiven. Das Sonderprogramm fokussiert auf die wirtschaftlich bislang sehr erfolgreiche Zielgruppe kleiner und mittlerer Unternehmen der Umweltwirtschaft, die durch die Corona-Pandemie in besonderem Maße betroffen sind, und legt außerdem einen Schwerpunkt auf neugegründete Unternehmen. Das Land ergänzt so die Soforthilfen des Bundesprogramms und setzt zielgenau dort an, wo die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen dringend Unterstützung benötigen.

Dabei werden zwei Programmteile im Förderprogramm adressiert. Der Programmteil „Forschung, Entwicklung und Innovation“ ermöglicht es Unternehmen, sich trotzt der derzeit teils widrigen Marktsituation innovativ zu positionieren und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Vom zweiten Programmteil „Maßnahmen im Bereich Grüne Gründungen“ profitieren ausschließlich neugegründete Unternehmen der Umweltwirtschaft, die bei der Entwicklung von Prototypen gefördert und bei der Erschließung der Märkte unterstützt werden.“

Das Sofortprogramm Umweltwirtschaft wurde im Rahmen des Landeskonjunkturprogramms erarbeitet. Unterstützt wird unter anderem die Gründung von Unternehmen in der Umweltwirtschaft – von der Idee, über die Entwicklung von Prototypen bis hin zur Gewinnung von Investoren und potentiellen Geschäftspartnern. Darüber hinaus werden Aktivitäten von bereits etablierten Unternehmen im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation unterstützt. Die Förderung erfolgt auf Basis von Zuschüssen und kann bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben abdecken. Es kommen vereinfachte Förderbedingungen zur Anwendung. Projektanträge können ab sofort beim Projektträger Jülich eingereicht werden.

  

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