Buch zum Verbleib der Grabkreuze aus dem Abwasserkanal von Alt-Königshoven jetzt erhältlich

Titelseite des Buches Kreuze aus dem Abwasserkanal Was wissen wir über das Königshoven des 17. Jahrhunderts? Antworten auf diese Fragestellung erhofften sich die Brüder Denis und Josef-Hubert Franzen im Jahr 1984 bei einer archäologischen Untersuchung des ehemaligen Kirchhofs der Peterskirche von Alt-Königshoven im Zuge der Umsiedlung des Ortes durch den Braunkohletagebau. Gefunden wurde dabei neben Fundamenten von Stützmauern auch ein Abwasserkanal aus Grabkreuzen. Insgesamt wurden Fragmente von 17 Grabkreuzen sowie zwei vollständige Kreuze geborgen, die Inschriften, wie beispielsweise Namen, Todesdaten oder Grabsprüche, sowie viele Verzierungen besaßen. Die zwei erhaltenen Grabkreuze sind heute an der Kirche St. Peter in Königshoven angebracht.  

Unterstützt durch seinen Sohn Martin, ein Archäologe, untersuchte und beschäftigte sich in den letzten Jahren Autor und Heimatforscher Julius Grünewald mit der Bedeutung der Grabkreuze aus dem 17. Jahrhundert, die seltene frühneuzeitliche Überbleibsel des alten Königshovens sind. Er erforschte, wer die Menschen auf den Grabkreuzen waren und was die Inschriften bedeuteten. Um die Verbindung zu dem Ort Königshoven herauszufinden, trat er mit Heinz Obergünner, der selbst noch in Alt-Königshoven gelebt hat, in Kontakt und konnte so die Geschichte des Ortes in seine Arbeit mit einfließen lassen.

Publikation über die Grabkreuze jetzt erhältlich

Gemeinsam mit Heinz Obergünner und dem Verein für Geschichte und Heimatkunde Bedburg e.V. haben Julius Grünewald und Mitautor Heinz Toni Dolfen nun eine Publikation zu den Erforschungen und dem Verbleib der Grabkreuze aus dem Abwasserkanal von Alt-Königshoven veröffentlicht, in der erstmals die Grabkreuze auch bildlich dargestellt werden.

Kaufen kann man das Buch „Kreuze aus dem Abwasserkanal – Die Grabkreuze vom Kirchhof von Königshoven“ im Schreibwarenladen Wassenberg in Kaster sowie bei Heinz Obergünner (Tel.: 02272 / 5057) für 9 €.

 
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