Haushalt der Stadt Bedburg genehmigt

Haushalt Der Rhein-Erft-Kreis hat die Haushaltssatzung der Stadt Bedburg für das Haushaltsjahr 2019 sowie das Haushaltssicherungskonzept für die Jahre 2019 bis 2022 genehmigt.

   

Durch die tiefgreifenden Veränderungen vor denen unsere Stadt durch die Folgen des Strukturwandels steht, dem Haushaltssicherungskonzept und dem gleichzeitig angestrebten Ziel, in 2022 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen, waren die Gespräche zur Haushaltsplanung dieses Jahr besonders intensiv. Die Kämmerei hat sich nicht nur einmal mit allen Fachdiensten getroffen und alle haben eingehend geprüft welche Maßnahmen tatsächlich unabdingbar sind, ohne unsere gemeinsamen Ziele aus den Augen zu verlieren. Nun bin ich natürlich froh und erleichtert, dass mit der vorliegenden Genehmigung, die im Haushaltsplan veranschlagten Schritte, umgesetzt werden können“, so Bürgermeister Sascha Solbach.   

    

Im kommenden Jahr und den Folgejahren sind u. a. für folgende wichtigen Projekte Mittel veranschlagt:

  • Erweiterung und Modernisierung der Grundschule in Kirchherten
  • Kindertagesstätten: Neubau bzw. Ausbau von Einrichtungen; Investitionszuschüsse, um den Bedarf an weiteren Kindergartengruppen zu decken; Verbesserung der Ausstattung; Schaffung von neuen Großtagespflegestellen
  • Erschließung und Vermarktung des Baugebietes „Sonnenfeld“ und der Ressourcenschutzsiedlung in Kaster als dringende Voraussetzungen zur Errichtung von benötigtem Wohnraum. Außerdem ist beabsichtigt, ein weiteres großes Baugebiet auf dem ehemaligen Zuckerfabrikgelände sowie ein kleineres Baugebiet in der Kolpingstraße zu erschließen bzw. erschließen zu lassen.
  • Förderung der Schulsozialarbeit, damit jedes Kind in jeder Situation die bestmögliche Unterstützung erhält, die es bekommen kann
  • Präventionsarbeit, zum Beispiel im Jugendamt und im Bereich der Integration
  • Förderung der Digitalisierung an den Schulen
  • Zentralisierung der Verwaltungsstandorte
  • Umbau und die Neugestaltung der Bedburger Mitte

    

Seit dem Jahre 2013 befindet sich die Stadt Bedburg in einem Haushaltssicherungskonzept. Dessen Fortschreibung ist alljährlich der Kommunalaufsicht des Rhein-Erft-Kreises zur Genehmigung vorzulegen. Wesentliches Kriterium für die Genehmigung ist, dass die sogenannte „schwarze Null“ in 2022 planerisch erreicht werden muss. Mit dem vorliegenden Haushalt und der Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes ist dies jetzt gelungen, wenn auch alle Jahre bis einschließlich 2021 noch Defizite aufweisen. In den Jahren 2022 bis 2028 wird jedoch jeweils ein Überschuss erwartet.

 
 
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