Masterplan Radverkehr beschlossen

Fahrradverkehr in Bedburg In seiner Sitzung am 12. Februar 2019 hat der Stadtentwicklungsausschuss mit großer Mehrheit den „Masterplan Radverkehr“ für die Stadt Bedburg beschlossen.

    

Der Masterplan Radverkehr ist ein von der Stadt Bedburg beauftragtes und gemeinsam mit dem Planungsbüro IVV (Aachen) erstelltes Gutachten, das den Weg zu einer umfassenden Radverkehrsförderung aufzeigt. Auf Basis von umfangreichen Bestandsaufnahmen und sich einer daran anschließenden Analyse und Bewertung der Situation des Radverkehrs wurden zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung dieses entwickelt.

     

Ziel des Masterplans ist eine Weiterentwicklung und Verbesserung des Radverkehrs in all seinen Komponenten, damit das Fahrrad häufiger als Verkehrsmittel für die Wege zur Arbeit, Schule, Freizeit oder zum Einkaufen genutzt wird. Mit einer Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur sollen auch die Radverkehrssicherheit sowie die Zufriedenheit der Radfahrenden gesteigert werden.

   

Mittel- bis langfristig wird die Umsetzung nachfolgend aufgeführter Vorsätze angestrebt:

  

  • Verdichtung und Lückenschließung im Bedburger Radverkehrsnetz, sodass eine schnelle und sichere Verbindung aller relevanten Quellen und Ziele sowohl im Alltags- als auch im Freizeitverkehr entsteht.
  • Weiterentwicklung der bestehenden Radverkehrsinfrastruktur, um den Fahrkomfort und die Sicherheit beim Radfahren zu erhöhen.
  • Schaffung eines ausreichend guten Stellplatzangebotes für Fahrräder an den Wohnorten und Zielen des Radverkehrs.
  • Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte in Nordrhein-Westfalen.

      

Aus den Bestandsanalysen und den formulierten Zielvorstellungen wurden fast 60 konkrete Maßnahmen auf dem Bedburger Stadtgebiet entwickelt, die in den nächsten Jahren schrittweise umgesetzt werden sollen. Sie dienen alle dazu, den Radverkehr sicherer und komfortabler zu führen. Dazu zählen u.a. die vermehrte Einrichtung von Radverkehrsführungen auf der Fahrbahn (z. B. Schutzstreifen) und Fahrradstraßen, die Einrichtung komfortabler und sicherer Radverkehrsführungen an Kreuzungen, die Schließung von Lücken im Radwegenetz und ein Nord-Süd-Radweg von Kirdorf bis Kaster als neue Haupt-Radwegeachse.

   

„Mit dem Masterplan Radverkehr ist die Stadt Bedburg gut aufgestellt, um Radfahren noch sicherer und attraktiver zu machen“, so Alexander Lumpe vom Büro IVV bei der Vorstellung im Ausschuss.

    

Bürgermeister Sascha Solbach ergänzte: „Ich freue mich über die große Zustimmung zu diesem Plan, an dem auch viele Bürgerinnen und Bürger aktiv mitgearbeitet haben. Nun gehen wir mit den Maßnahmen stückweise in die Umsetzung.“

   

Und Fachdienstleiter Torsten Stamm (Fachdienst 5 - Stadtplanung, Bauordnung, Wirtschaftsförderung) kündigte an: „Wir werden die Maßnahmen nun noch in unseren Gesamt-Verkehrsplan einarbeiten, der in Kürze beraten wird. Somit haben wir eine Integrierte Verkehrsplanung für Bedburg und eine gute Grundlage für die verkehrlichen Herausforderungen der nächsten Jahre.“
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