Rheinisches Sixpack zum Thema Strukturwandel

Rheinisches Sixpack   

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Bedburg und der Gemeinde Rommerskirchen

   

Mit Verwunderung haben die Bürgermeister von Bedburg, Sascha Solbach und Rommerskirchen, Martin Mertens, die Behauptung des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt Grevenbroich, Wolfgang Kaiser, vom Rheinischen Sixpack sei wenig zum Thema Strukturwandel zu hören, zur Kenntnis genommen.

  

Dazu erklären die beiden Bürgermeister:

  

„Das Rheinische Sixpack hat unter anderem ein "Integriertes Handlungskonzept" entwickelt, welches der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ zugeleitet wurde und dazu geführt hat, dass Maßnahmen aus dem Rheinischen Sixpack im Abschlussbericht auftauchen. Darüber hinaus wurden Vertreter aus Jüchen, Grevenbroich, Bedburg und Rommerskirchen als Sachverständige bei der Landtagsanhörung „Rheinisches Revier“ im Februar angehört – die fachlich fundierten Stellungnahmen dazu sind auf der Internetseite des Landtags Nordrhein-Westfalen abrufbar. Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze besuchte erst vor vier Wochen das Rheinische Sixpack und erörterte konkrete Maßnahmen mit den Bürgermeistern.  

  

Vertreter des Rheinischen Sixpacks haben zudem in zahlreichen Gesprächen bei Kreis, Bezirksregierung, Land und Bund die Notwendigkeit der Unterstützung der Region beim Strukturwandel deutlich gemacht. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat für übernächste Woche den Bürgermeister von Rommerskirchen als Vertreter des Sixpacks auch zu einem Vortrag über dieses eingeladen.

   

Für uns ist wichtig: Den Sonntagsreden in Kreis, Land und Bund müssen endlich Taten folgen. Die Kommunen brauchen mehr Einfluss, unter anderem durch direkte Beteiligung in der ZRR. Die Kreise helfen uns bislang hier nicht.

  

Das Rheinische Sixpack wurde bereits 2014 von den Bürgermeistern von Bedburg und Rommerskirchen (Sascha Solbach und Dr. Martin Mertens) initiiert und war damit eine der ersten Initiativen zur Gestaltung des sich abzeichnenden Strukturwandels im Rheinischen Revier. Seit 2016 besteht der Planungsverbund neben Rommerskirchen und Bedburg aus Elsdorf, Jüchen, Grevenbroich und Bergheim. Alle Kommunen haben eine Gemeinsamkeit: Sie liegen an den Rändern der jeweiligen Regierungsbezirke und sind vom Strukturwandel des Rheinischen Braunkohlereviers besonders betroffen.“

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