Solidaritätsbekundung der Städte Bedburg und Vetschau

Die Bürgermeister Solbach und Kanzler unterzeichnen die Solidaritätsbekundung. Mit der Stadt Vetschau im Spreewald ist Bedburg seit 1990 als Städtepartner freundschaftlich verbunden. Beide Städte haben mit der Braunkohleförderung zunächst einen Aufschwung erlebt und sind seit einigen Jahren mit dem Strukturwandel für die Zeit nach der Braunkohle befasst.

Momentan steht dieses Thema in beiden Städten besonders im Fokus der Aufmerksamkeit, da zeitnah der endgültige Ausstieg aus der Braunkohleverstromung festgeschrieben werden soll. Sowohl im Lausitzer als auch im Rheinischen Revier. So bekommt die Verbundenheit der Städte noch einmal eine besondere Tiefe: gemeinsam haben Vetschaus Bürgermeister Bengt Kanzler und Bedburgs Bürgermeister Sascha Solbach deshalb ein Solidaritätsschreiben verfasst, indem sie ihre Besorgnis über den Ablauf des Prozesses zum Ausdruck bringen. 

Die sogenannte „Kohlekommission“ setze die Regionen unnötig unter einen Zeitdruck, der realitätsfern sei. Ebenso bemängeln die Bürgermeister, dass keine gemeinsame Perspektive für alle Regionen gesucht werde, sondern sich der Strukturwandel zu einem Wettbewerb um Gelder und Unternehmen entwickele. Sie fordern demgegenüber ein Bürgermeister Sascha Solbach in Unterhaltungen mit Bürgermeister Bengt Kanzler und Fachbereichsleiter "Bau" Sven Blümel.Zusammenwirken von Bund, Ländern und Kommunen mit den Unternehmen und betroffenen Organisationen. 

Nach der Übergabe des Schreibens an den brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke, im Rahmen der „Großen Lausitzrunde“ am 19. November 2018, zeigen sich erste Erfolge: Bundeskanzlerin Angela Merkel reagierte auf den künstlich erzeugten Zeitdruck der Kommission, indem sie die Mitglieder der Kohlekommission anhielt, den Fokus der Bemühungen auf die Qualität und Finanzierbarkeit der Maßnahmen zu richten, als allein den Zeitaspekt zu betrachten.

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