Stadt Bedburg beteiligt sich mit 49 Prozent an einem weiteren Windpark

5 Windräder der neuesten Generation sollen 800.000€ im Jahr erwirtschaften

Direkte Versorgung der neuen Ressourcenschutzsiedlung geplant

Windpark Der Rat der Stadt Bedburg hat in der Ratssitzung vom 8. September einstimmig die städtische Beteiligung an dem Windpark A 44 n in Höhe von 49 % beschlossen. Neben dem Windpark auf der Königshovener Höhe ist dies bereits das zweite große Windparkprojekt in Bedburg.

„Insbesondere mit Blick auf die wirtschaftlichen Perspektiven für unseren städtischen Haushalt, das Erreichen der Klimaziele und die Sicherstellung einer autarken Energieversorgung für Bedburg, ist der Ausbau der erneuerbaren Energien enorm wichtig. Die fünf Windkraftanlagen bedeuten für uns jedoch nicht nur regelmäßige hohe Einkünfte - die direkte Versorgung der Ressourcenschutzsiedlung durch eine der Windenergieanlagen ist zukunftsweisend,“ sagt Bürgermeister Sascha Solbach. „Der angedachte weitere Ausbau des Windparks mit moderner Speichertechnologie, wie beispielsweise grünen Wasserstoffspeicheranlagen, würde die Anlage bundesweit zu einem spannenden wissenschaftlichen Forschungsprojekt weiterentwickeln.“

Die zuständigen Gremien der Stadt Bedburg begleiten seit geraumer Zeit in planungsrechtlicher Hinsicht die Errichtung eines Windparks entlang der A44n auf Bedburger Stadtgebiet. Seit Anfang Juli hat es über die Sommerferien hinweg weitere intensive Verhandlungen hinsichtlich einer städtischen Beteiligung an diesem Windpark gegeben. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kommunalaufsicht, wird das Projekt zeitnah umgesetzt.

Hintergründe:

Errichtet wird der Windpark durch die RWE Renewables GmbH („RWE“) auf dem Gebiet der Stadt Bedburg. Der Windpark entsteht im rekultivierten Bereich des ursprünglichen Braunkohletagebaus Garzweiler, angrenzend an die A44n. Wie bereits beim angrenzenden Windpark auf der Königshovener Höhe ist der Standort in Fragen der Windhöffigkeit und des Abstands von Wohnbebauung als hervorragend geeignet einzustufen.

Der geplante Windpark umfasst 5 Windenergieanlagen („WEA“) des Anlagenherstellers Nordex mit einer Nabenhöhe von 149 Metern und einer Leistung von jeweils 5,7 MW. Vier WEA sollen entsprechend der Lösung bei dem Bestandswindpark „Königshovener Höhe“ über die von der RWE Power AG betriebene HSA Jackerath angeschlossen werden. Die Stromeinspeisung erfolgt dann über den Tagebau in das Netz der Amprion. Eine WEA soll an die geplante Ressourcenschutzsiedlung in Bedburg-Kaster sowie an das von der Westnetz betriebene Netz der allgemeinen Versorgung angeschlossen werden.

Der Investitionsbedarf für das Gesamtprojekt wird sich planmäßig auf bis zu 30 Mio. EUR belaufen.

Für Entwicklung, Bau und Betrieb des Windparks hat RWE bereits eine Kommanditgesellschaft unter der Firma Windpark Bedburg A44n GmbH & Co. KG gegründet („Projektgesellschaft“).  
   

Weiteres Verfahren:

Der Antrag auf Erteilung der Genehmigung für Bau und Betrieb der Anlagen gemäß Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) wurde bereits bei der zuständigen Behörde eingereicht. Parallel wird die Projektentwicklung weiter von RWE vorangetrieben. Die Erteilung der Genehmigung gemäß BImSchG wird für September / Oktober 2020 erwartet, der Baubeschluss soll Ende November 2020 erfolgen vorbehaltlich einer erfolgreichen Teilnahme an dem Ausschreibungsverfahren der Bundesnetzagentur für Windenergieanlagen an Land, die für Anfang Dezember dieses Jahres vorgesehen ist.

 
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