Visualisierung des Neubaus der Geschwister-Stern-Grundschule vorgestellt

Visualisierung des Neubaus der Geschwister-Stern-Grundschule in Kirchherten Sanierung schreitet ebenfalls zügig voran

Das Kollegium und die Schülerinnen und Schüler der Grundschule in Kirchherten können sich auf ihre „neue“ Schule freuen.

Im Schul- und Bildungsausschuss stellte der Bedburger Architekt Thomas Schmitz am 9. Juni 2020 erstmals zwei Visualisierungen des geplanten Anbaus der Schule vor.

Ziel des Konzeptes ist es, den ursprünglichen Charakter des Schulgebäudes als Dorfschule beizubehalten und durch den Erweiterungsbau die baulichen Voraussetzungen für moderne pädagogische Konzepte zu schaffen. Dazu gehört auch eine Neuorganisation der bestehenden Raumnutzungen, die durch die bauliche Erweiterung der Schule ermöglicht wird. Im Zuge der bisherigen Planung stellte sich zudem heraus, dass sich eine nahezu vollständige, barrierefreie Nutzung im Alt- und Neubau umsetzen lässt. Dies beinhaltet auch eine barrierefreie Anbindung des Altbaus an den Neubau über einen Aufzug.

„Ich bin einfach nur glücklich: Seit 2013 habe ich mich für den Erhalt und die Stärkung der Schule eingesetzt. Dass es jetzt genau so kommt, ist einfach nur großartig. Das gesamte Konzept ist hell, nachhaltig, spannend und wegweisend. Da haben die Schulleitung, Frau Claudia Neiß, die Schulpflegschaft und unser Schulamt gemeinsam mit dem Architekten Thomas Schmitz aus Bedburg wirklich etwas Großartiges geplant“, freut sich Bürgermeister Sascha Solbach.

  

„Für mich war es sehr wichtig, die Namensgebung der Grundschule „Geschwister-Stern-Grundschule“ im Gesamtkonzept hervorzuheben. Dieser Name ist Verantwortung und Verpflichtung zugleich, das dunkelste Kapitel unserer Geschichte mahnend wachzuhalten und sich immer wieder gegen Unterdrückung, Rassismus und Diskriminierung zu stellen. Neben dieser gesellschaftlichen Verantwortung motiviert mich an diesem Projekt besonders die fortschreitende Umwandlung der Schule von ihrer ursprünglichen Aufgabe, ein reiner Ort des Lernens zu sein, in einen Ort des Lebens und des Wohlfühlens“, so Thomas Schmitz, der verantwortliche Architekt (Raum und Gestaltung, Bedburg).

  

Visualisierung des Neubaus der Geschwister-Stern-Grundschule in Kirchherten Hintergrund und das Konzept

Das Schulgebäude, unter Einbeziehung aller Aufstockungen, Anbauten etc., ist in die Jahre gekommen und kann in der aktuellen Form die heutigen Anforderungen an einen Schulbau nicht erfüllen.

Durch die Zweizügigkeit der Schule und den Betrieb der offenen Ganztagsschule (OGS) mit den dazugehörigen Angeboten zur Schülerbetreuung und -förderung (z. B. Arbeitsgemeinschaften, gemeinsames Lernen, gemeinsamer Unterricht) und nicht zuletzt durch die aktuellen pädagogischen Konzepte, ist ein größerer Raumbedarf entstanden, der sich unter Einbezug der Bestandsgebäude nur durch einen Erweiterungsbau / Anbau umsetzen lässt.

Gemeinsam mit der Projektvorbereitung, durchgeführt als integrale Planung, unter Einbeziehung von Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, der Schulleitung und des Schulpflegschaftsvorsitzenden wurde das Entwurfskonzept erarbeitet.

Eine Umstrukturierung des bestehenden Schulgebäudes, unter Berücksichtig der Anbauplanung, haben die Teilnehmenden der integralen Planung gemeinsam vorgenommen. Daraus resultiert die nachfolgende, geschossweise Gebäude- bzw. Funktionsgliederung:

Erdgeschoss:

Durch den Bau eines eingeschossigen Anbaus auf dem „kleinen Schulhof“, neben dem Schulgarten, eröffnet sich die Möglichkeit, dass die Geschwister-Stern-Grundschule einen von der Straße aus gut erkennbaren Eingangsbereich mit teilweiser Überdachung erhält.

Dieser Anbau nimmt außerdem die Schulverwaltung auf. Ferner entsteht hier die neue Aula mit Innenhof und einem neuen Mehrzweckraum, der auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden kann.

Die OGS wird vom Dachgeschoss ins Erdgeschoss verlegt, um deren Betriebsablauf zu optimieren und den Kindern einen direkten Zugang zum Schulhof, zum Mehrzweckraum und zur Aula zu ermöglichen.

Für die SchülerInnen und LehrerInnen ist eine direkte Anbindung an die bestehende Turnhalle mit ihren Nebenräumen geplant. Für die Vereine, welche die Turnhalle ausgiebig nutzen, ist eine neue Eingangssituation mit Überdachung vorgesehen. Somit ist gewährleistet, dass die Turnhalle weiterhin unabhängig vom Schulbetrieb funktionieren wird.

Obergeschoss:

Dieses Geschoss bleibt nach dem aktuellen Stand der Planung ausschließlich dem Schulunterricht vorbehalten. Das heißt, Klassen- und Differenzierungsräume bleiben im Altbau bestehen und werden zudem in der benötigten Anzahl in der Gebäudeaufstockung vorgesehen. Konkret bedeutet dies, es entstehen vier neue Klassenräume mit jeweils ca. 70 m²; zu diesen Klassenräumen gehören zwei Differenzierungsräume mit jeweils ca. 36 m².

Außerdem soll innerhalb der Aufstockung ein Besprechungsraum für SchulsozialarbeiterInnen, ein Raum für SonderpädagogInnen, ein Besprechungsraum für unterschiedliche Anlässe, eine behindertengerechte Toilette sowie Toiletten für LehrerInnen und SchülerInnen und ein Putzmittelraum geschaffen werden.

Dachgeschoss:

Das Dachgeschoss bleibt ausschließlich den Möglichkeiten der Freizeitgestaltung vorbehalten.

Dazu wird der Musikraum (derzeit im Erdgeschoss untergebracht), ein Raum für Arbeitsgemeinschaften, die um eine durchgehende Dachgaube aufgewertete, bestehende Bücherei, einschl. einer Erweiterung, und ein Raum für individuelle Angebote (explizierter Schülerwunsch nach einem Entspannungs- / Ruheraum) in der alten Aula aufgenommen.

Diese vorgenannte, geschossweise gegliederte Gebäudeaufteilung führt zu der angestrebten und erforderlichen Optimierung des Schul- und Betreuungsbetriebs.

Der Erweiterungsbau wird insgesamt über alle Geschosse eine Größe von ca. 1.385 m² Bruttogrundfläche aufweisen. Zum Vergleich: Der Bestandsbau verfügt über ca. 1.581 m² Bruttogrundfläche.

Kosten:

Erweiterung Grundschule Kirchherten ca. 4,855 Mio. €

Sanierung Status:

Die Modernisierung der Geschwister-Stern-Schule im Ortsteil Kirch-/Grottenherten geht trotz der durch Corona bedingten Bauverzögerungen, gut voran. Nachdem als Provisorium und Vorbote der vom Stadtrat einstimmig beschlossenen Sanierung und Erweiterung der Grundschule vor einigen Monaten bereits zwei mobile Klassenzimmer aufgestellt wurden, sind inzwischen planmäßig im Altbau ein Großteil der Fenster ausgetauscht worden.

Die energetisch veralteten Elemente wurden durch neue Holzfenster ersetzt, die in puncto Dichtigkeit, Wärme- und Schalldämmung keine Wünsche offenlassen. In einem weiteren Schritt wurden Markisoletten als außenliegender Sonnenschutz montiert. Zudem wurden die Außenfensterbänke überarbeitet und teilweise die Regenrinnen ausgetauscht.

  

Die Kosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf rund 141.000,00 € brutto.

 
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