Weltbaustelle Bedburg

Fou energie – Ein urbanes Minikraftwerk Viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich dafür, dass die von der Stadt Bedburg gesteckten Ziele für eine enkeltaugliche Zukunft bald erreicht werden. Wie das konkret aussehen kann, haben am 26. November 2018 Schülerinnen und Schüler verschiedener Bedburger Grundschulen gezeigt:

Sie präsentierten im Rahmen der Veranstaltung „Weltbaustelle Bedburg – Unsere Stadt nachhaltig gestalten“ ein großes Gemeinschaftskunstwerk, das ihre Vision einer lebenswerten Stadt zeigt. Gemeinsam mit der Künstlerin Isabel Oestreich, unter deren Anleitung das Werk im September bei den „Bedburger Schlossgesprächen zur Nachhaltigkeit“ entstanden war, erläuterten die Kinder, welche Motive und Szenen sie symbolisch ausgewählt haben; beispielsweise Bienen, um auf das zunehmende Sterben dieser für uns überaus wichtigen Lebewesen aufmerksam zu machen. Das Publikum war begeistert vom Engagement der Kinder und ihrem hohen Wissensniveau zum Themenkomplex Nachhaltigkeit. Jürgen Schmeier, Leiter der Stabsstelle Soziale Stadt, würdigte ihren Einsatz und dankte den kleinen Künstlerinnen im Namen der Stadt Bedburg.

Es ist so schön zu sehen, wie sogar schon die Kleinsten der Kleinen die Zeichen der Zeit erkannt haben und sich für ihre eigene Zukunft einsetzen. Das ist wirklich ein tolles Engagement der Kinder, was für viele Erwachsene beispielgebend sein sollte“, so Bürgermeister Sascha Solbach.

In Kooperation mit der Kampagne „Weltbaustellen“ des Eine-Welt-Netzes NRW setzte die Stadt Bedburg auch mit einem weiteren Projekt auf die Kraft der Kunst, um die UN-Entwicklungsziele der Agenda 2030 vorzustellen.

Neben dem Gemeinschaftsbild der Schülerinnen und Schüler, das zukünftig einen Platz im neuen Rathaus finden soll, fand später am Nachmittag die Vernissage „Fou energie – Ein urbanes Minikraftwerk“ des Künstlerkollektivs „Labor Fou“ statt. Die Intervention im öffentlichen Raum soll den Wandel der Stadt in eine nachhaltige Zukunft symbolisieren.

„Wir wollen mit dieser Arbeit das abstrakte Thema Energie spielerisch erfahrbar und durch lichtinstallative Elemente sichtbar machen“, erklärte Thomas Quack von Labor Fou.  Die Grundschülerinnen vor dem Gemeinschaftskunstwerk.

Das Kunstwerk ist auch gleichzeitig eine Begegnungsstätte, die zum Verweilen einladen soll, um über die Zukunft der Stadt nachzudenken und zu diskutieren. Die aufwendig gestaltete und fast vier Meter hohe Installation wird bis ins neue Jahr hinein an der Lindenstraße Ecke Zufahrt zum Schlossparkplatz aufgestellt bleiben und ist ausdrücklich zum Anfassen gemacht.

Als Teil der Kampagne „Weltbaustellen“ ist vor zwei Jahren ebenfalls das große Wandgemälde gegenüber entstanden, an dem der Künstler Ákos Sziráki des Künstlerkollektivs „Elf im Glashaus“ beteiligt war. Beide Kunstwerke beziehen sich auf das Zukunftsthema Erneuerbare Energie, das besonders für die Region von Bedeutung ist. Alle Bürgerinnen und Bürger sind auch im kommenden Jahr herzlich eingeladen, sich mit ihren Ideen am Prozess hin zu einer Global Nachhaltigen Kommune zu beteiligen.

Weltbaustelle Bedburg - Logo

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