Ortschaft Rath

"Rhode"
Rath

In früherer Zeit war der Ortsteil Rath ein Weiler mit wenigen Häusern und Höfen. Erste Erwähnungen datieren aus den Jahren 1187, in dem der Ort als „Rhode“ (später auch „Wuestrath“ genannt) erwähnt wird. Der Name deutet schon an, dass der Ort durch Abholzung des bis dahin vorhandenen Waldes entstand. In ihm befand sich eine Kapelle namens „Simon und Juda“, die aber später untergegangen ist.


Eine weitere Erwähnung stammt aus dem Jahr 1282, in dem ein Hof an die Deutschordenskommende St. Katharina in Köln abgegeben wird.


Der Schopenhof, 1311 von der Abtei Camp erworben, Gut Gommershoven („Gumbretesheym“), 1139 ebenfalls an Camp gelangt, der Zenshof und die Rather Mühle bestimmten die Siedlungsstruktur.


Erst im Zuge des Braunkohlebergbaus als Umsiedlungsort von Frauweiler und Garsdorf vergrößerte sich die Einwohnerzahl rapide.


Wurden 1950 noch 130 Einwohner gezählt, war deren Zahl 2003 auf 970 angestiegen. Die Entwicklung verbesserte sich in den Folgejahren stetig.


Seit April 1979 befindet sich in Rath die Feuerwehrschule des Rhein-Erft-Kreises als zentrale Ausbildungsstätte für die Aus- und Fortbildung aller ehrenamtlicher Feuerwehrkräfte im Rhein-Erft-Kreis, die auf Initiative des damaligen Kreisbrandmeisters Michael Mocken gegründet wurde.


Seit September 2011 ist der Ortsteil Rath wieder direkt mit Bedburg verbunden durch die Neuschaffung einer Jahrzehnte zuvor abgerissenen Straße, die direkt in das Zentrum Bedburgs führt.


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Ratsentscheid für ein neues Stadtviertel auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik

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