Night of Women zum Weltfrauentag
Anlässlich des Weltfrauentages am Sonntag, 8. März 2026, lädt die Stadt Bedburg bereits zum vierten Mal zur „Night of Women“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr im Rathaus der Stadt Bedburg in Kaster (Am Rathaus 1, 50181 Bedburg) und richtet sich an alle interessierten Frauen aus Bedburg und Umgebung. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Im Rahmen des Projekts „Bedburg lebt Demokratie“ widmet sich der diesjährige Abend einem hochaktuellen Thema: Unter dem Titel „Von Skingirls bis Tradwives — bedroht das Frauenbild der neuen Rechten die Emanzipation?“ werden unterschiedliche Rollenbilder von Frauen im Kontext rechtsextremer und rechtspopulistischer Strömungen beleuchtet.
Dabei geht es sowohl um das propagierte Frauenbild als auch um die konkreten Rollen, die Frauen innerhalb entsprechender Institutionen und Netzwerke einnehmen – stets vor dem Hintergrund der Frage, inwiefern die freiheitlich-demokratische Grundordnung und die Errungenschaften der Frauenbewegung dadurch herausgefordert oder bedroht werden.
Zur inhaltlichen Einführung hält die Genderforscherin Antonia Heil (Petra-Kelly-Stiftung) einen Impulsvortrag. Ein begleitender Kurzfilm stimmt auf das Thema ein. Im Anschluss werden in einer Podiumsdiskussion verschiedene – auch lokale – Perspektiven aufgegriffen und diskutiert.
Nach einer Pause mit kleinem Imbiss sind die Teilnehmerinnen eingeladen, in moderierten Gesprächsrunden ihre eigenen Positionen, Erfahrungen und Forderungen zu formulieren. Die Ergebnisse werden kreativ auf Plakaten festgehalten. Unter dem Hashtag #bedburgerfrauenlebendemokratie können die Beiträge im Nachgang, ab dem 9. März 2026, auf Instagram eingesehen werden.
Ablauf:
- Begrüßung
- Impulsvortrag von Antonia Heil, Genderforscherin
- Kurzfilm und anschließende Podiumsdiskussion
- Pause mit Snack
- Gesprächsrunden mit Plakaterstellung
Ende gegen 20:30 Uhr
Organisiert wird die „Night of Women“ von der Stabsstelle Demokratie, Internationales und Fördermittel der Stadt Bedburg. Gefördert wird die Veranstaltung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

