EWE Go und HOCHTIEF starten Bauarbeiten für vier neue Ladestationen in Bedburg
Mit einem symbolischen Spatenstich am 11. September gaben Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Bedburg sowie von EWE Go und HOCHTIEF offiziell den Startschuss für den Bau eines neuen Schnellladeparks. Der Ladepark mit vier neuen Ladestationen entsteht auf dem Parkplatzgelände am Monte-Mare-Weg und soll Ende des Jahres 2025 in Betrieb genommen werden. Geplant sind insgesamt acht High-Power-Charging (HPC)-Ladepunkte mit einer Leistung von 400 kW je Ladestation. Je nach Fahrzeugtyp und Akkustand kann so innerhalb von 15 bis 30 Minuten geladen werden.
Die Anlage wird barrierearm und wie alle EWE Go-Standorte mit 100 Prozent Ökostrom betrieben. Das Projekt ist Teil des Deutschlandnetzes, einer Initiative des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr zur Schaffung einer flächendeckenden, bedarfsgerechten und benutzerfreundlichen Schnellladeinfrastruktur, auch in kleineren Städten und Gemeinden.
Kundenbedürfnisse für Standortwahl im Fokus
„Bei der Standortakquise achten wir in erster Linie darauf, dass der Standort gut zu erreichen ist und sich Elektromobilist*innen dort während des Ladezeitraums gut aufhalten können“, erklärt Simon Stein, Geschäftsführer EWE Go HOCHTIEF Ladepartner GmbH & Co. KG. „Unser Ziel ist es, Elektromobilität einfach, flächendeckend und verlässlich zu gestalten – dann wird sie auch angenommen. Mit hoher Ladeleistung und effizienter Infrastruktur sorgen EWE Go und HOCHTIEF dafür, dass Elektromobilität alltagstauglich ist.“
„Ein zukunftsweisender Schritt für unsere Stadt“
Auch Bedburgs Bürgermeister Sascha Solbach zeigt sich erfreut über den Start der Baumaßnahmen: „Die Errichtung des neuen Standorts von EWE Go und HOCHTIEF ist ein wichtiger Schritt, um Elektromobilität alltagstauglich zu machen“, erklärt er. „Wir freuen uns sehr, dass Bedburg bald Teil des Deutschlandnetzes ist und somit auch unsere Bürgerinnen und Bürger von den Schnelllademöglichkeiten profitieren werden.“
Teil des Deutschlandnetzes
Mit dem Standort in Bedburg wächst das Deutschlandnetz, das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr ins Leben gerufen wurde, weiter. Ziel ist es, ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und benutzerfreundliches Schnellladenetz in ganz Deutschland aufzubauen. EWE Go und HOCHTIEF wurden im Rahmen der Initiative 2023 beauftragt, in den Regionen Nord-West und West insgesamt 850 Ladepunkte zu errichten und zu betreiben. Während EWE Go als einer der größten Betreiber von Ladeinfrastruktur in Deutschland die technische Umsetzung und den Betrieb übernimmt, bringt HOCHTIEF als erfahrener Infrastrukturdienstleister sein Know-how in Planung und Bau der Standorte ein.
Über EWE Go und HOCHTIEF
EWE Go ist eine hundertprozentige Tochter des Oldenburger Energiedienstleisters EWE AG. Mit rund 3.000 Ladepunkten bundesweit ist das Unternehmen einer der größten Betreiber von Ladeinfrastruktur in Deutschland und betreibt zudem das größte öffentliche Ladenetz im Nordwesten. Mit der EWE Go-App laden Privatkunden an EWE Go-Ladesäulen 100 Prozent Ökostrom und haben europaweit Zugriff auf mehr als 500.000 Partnerladepunkte.
HOCHTIEF ist ein technisch ausgerichteter, globaler Anbieter von Infrastrukturlösungen mit führenden Positionen in Nordamerika, Australien und Europa und einer starken Präsenz in den schnell wachsenden Märkten für Rechenzentren, Energiewende und nachhaltige Infrastruktur. Mit zirka 57.000 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 33,3 Mrd. Euro im Jahr 2024 ist HOCHTIEF das führende Construction-Management- und Green-Building-Unternehmen in den USA (durch Turner), der größte Auftragnehmer auf dem australischen Markt für Infrastrukturdienstleistungen (CIMIC), ein wichtiger Akteur im Bereich der US-Verkehrsinfrastruktur (FlatironDragados) und ein renommiertes Tief- und Hochbauunternehmen in Europa. Ergänzt wird das PPP- und Infrastrukturentwicklungsgeschäft durch die 20-prozentige Beteiligung an dem international führenden Mautstraßenkonzessionär Abertis. Die starke Wettbewerbsposition von HOCHTIEF wird durch das Engineering-Know-how, innovative digitale Systeme und die Supply-Chain- und Logistiklösungen des Konzerns untermauert. Dank seines langjährigen Engagements für Nachhaltigkeit ist HOCHTIEF, wo grüne Projekte fast 50 Prozent des Konzernumsatzes ausmachen, seit 2006 in den Dow Jones Sustainability Indizes gelistet und hat sich verpflichtet, seine ESG-Agenda zu erfüllen, einschließlich eines Netto-Null-Ziels für 2045.
